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Die Artus-Trilogie von Kevin Crossley-Holland ist eine Reihe von historischen Romanen für junge Erwachsene. Sie spielt in den walisischen Marschen etwa um das Jahr 1200 und dreht sich um einen Jungen namens Arthur de Caldicot.

Zusammenfassung Bearbeiten

Die Artus-Trilogie ist eine zeitgemäße Nacherzählung der Artussage, erzählt aus der Sicht von Arthur de Caldicot.

Bände Bearbeiten

  1. Der magische Spiegel
  2. Zwischen den Welten
  3. Im Schatten des Kreuzes

Inhalt Bearbeiten

Der magische Spiegel Bearbeiten

Die Geschichte beginnt im Jahr 1199, kurz vor dem Beginn des Vierten Kreuzzugs. Der dreizehnjährige Arthur de Caldicot ist der zweite Sohn eines Ritters aus den Mittleren Marchen von Wales.

Der Großteil des Buches befasst sich mit den Anstrengungen des Lebens im Mittelalter. Am wichtigsten über Arthur ist, dass er Sir Johns zweiter Sohn und somit nicht berechtigt ist, Land zu besitzen. Um ein eigenständiges Leben zu führen, muss er ein Knappe und danach ein Ritter werden, um eigenen Besitz zu erhalten.

Dazu muss er seine unzureichenden Kampffähigkeiten überwinden, besonders Tjosten und Schwertkampf. Er ist Linkshänder, was in diesen Tagen als gefährliche Eigentümlichkeit angesehen wird, doch er muss mit seiner rechten Hand Tjosten und fechten. Eine weitere Herausforderung ist, dass sein Vater ihn wegen seiner Fähigkeiten zu schreiben und zu lesen, zu einem Schreiber machen will.

Die Hindernisse verschwinden, als er an seinem vierzehnten Geburtstag erfährt, dass sein "Onkel" William de Gortanore eigentlich sein Vater ist. Arthur wird der Erbe eines großen Anwesens. Unglücklicherweise scheint es, dass der Mann seiner Mutter von Sir William aus Eifersucht getötet wurde. Diese Enthüllung bedroht die Verlobung zwischen Arthur und Grace, der Tochter von Sir William. Da Grace somit Arthurs Halbschwester ist, können sie nicht heiraten. Der Roman endet damit, dass Arthur als Knappe von Stephen de Holt aufgenommen wird, dem Lord der Mittleren Marchen.

Der magische Spiegel Bearbeiten

Der Magier Merlin gibt Arthur schon früh in der Geschichte den magischen Spiegel, zusammen mit der Warnung, dass dieser nicht mehr funktionieren würde, wenn irgend jemand davon erfährt. Durch den Spiegel erfährt Arthur von König Artus' Leben bis zu seinem Aufstieg zum König von Britannien. Es beginnt mit der Hochzeit zwischen König Uther und Ygerna. Sie bekommen ein Kind, dessen Name Artus ist, und das von Merlin in eine Pflegefamilie gegeben wird. Jahre später, nach Uthers Tod, wird Artus König.

Viele Personen sehen ähnlich oder genau gleich aus wie die Menschen in Artus' Leben. Die bemerkenswerteste Ähnlichkeit gibt es zwischen Arthur und dem jungen König Artus selbst, was Arthur glauben lässt, dass der Artus im Spiegel er selbst in der nahen Zukunft ist. Dieser Glaube wird noch bestärkt, als er an seinem Geburtstag erfährt, dass seine Eltern eigentlich nur seine Pflegeeltern sind, wie beim jungen König Artus. Schließlich wird klar, dass König Artus in einem Paralleluniversum lebt, wobei die Ereignisse in beiden Welten einander reflektieren.

Zwischen den Welten Bearbeiten

Arthur kommt nach Holt, um der Knappe von Lord Stephen zu werden und ihn auf den Kreuzzug zu begleiten. Es ist eine aufregende und verwirrende Zeit für ihn, als er ein Schlachtross erzählt, mit einer Rüstung ausgestattet wird und seine Kampffähigkeiten verbessert.

Er fürchtet die Konfrontation mit seinem Vater, dem gewalttätigen Sir William, und träumt davon, seine wirkliche Mutter zu finden.

Er entdeckt die Mädchen - unter anderem die temperamentvolle Winnie de Verdon, die er vor dem Tod auf dem Scheiterhaufen rettet. Er muss sich mit den Folgen eines Mordes auseinandersetzen. Arthur sieht zum ersten Mal in seinem Leben das Meer, segelt nach Frankreich und nimmt schließlich das Kreuz.

Gleichzeitig werden die Ereignisse in seinem magischen Spiegel reflektiert, in Geschichten von König Artus und der Tafelrunde.

Im Schatten des Kreuzes Bearbeiten

Venedig, 1202: Endlich! Artus de Caldicot – inzwischen 16 Jahre alt – ist am Ziel seiner Träume: In einem feierlichen Akt wird er zum Ritter geschlagen und kann es kaum abwarten, zur Heiligen Stadt zu ziehen. Doch die Wirklichkeit des Kreuzzuges hat mit Ruhm und Ehre kaum etwas zu tun. Schon vor Beginn der Reise verstricken sich die verschiedenen Gruppen der Kreuzfahrer in Rivalitäten und plötzlich wenden sich Christen gegen Christen. 

Gleichzeitig muss Artus mit ansehen, wie auch in der Welt seines Namensvetters, des sagenhaften König Artus, der Kampf um die Macht die ideale Welt zu zerstören droht. Noch immer sucht er nach der Erklärung, auf welche Weise sein eigenes Leben mit dem der Ritter der Tafelrunde verbunden ist. Eine letzte große Begegnung mit dem Zauberer Merlin bringt ihn zu einer erstaunlichen Erkenntnis …