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Die ritter der tafelrunde

Die Ritter der Tafelrunde (Originaltitel: Knights of the Round Table) ist ein US-amerikanisch-britischer Spielfilm aus dem Jahre 1953. Der Film entstand frei nach Le Morte d’Arthur von Thomas Malory.

Handlung Bearbeiten

Während das Land in Anarchie versinkt, bekämpfen sich die obersten Adligen. Artus und seine Halbschwester Morgan le Fay treffen sich, arrangiert vom Zauberer Merlin, um zu diskutieren, wie das Blutvergießen beendet werden kann. Morgan behauptet, sie wäre die einzige legitime Erbin des letzten Königs, weshalb der Thron ihr gehört, doch Merlin stellt die Gegner auf eine Probe, um Englands rechtmäßigen Herrscher zu bestimmen. Er führt sie zum Schwert Excalibur, das in einem Amboss steckt und sagt, der Legende nach könne nur derjenige das Schwert entfernen, der der rechtmäßige König Britanniens ist. Morgans Champion Mordred versucht es erfolglos, doch Artus kann das Schwert herausziehen. Mordred beschuldigt Merlin der Hexerei und eine Anhörung wird durch die höchsten Könige im Steinkreis veranstaltet. Nachdem Merlin Artus geraten hat, sich durch seine Taten als König würdig zu erweisen, weist Merlin ihn an, das Schwert in den Stein zurück zu stecken.

Unterdessen reiten der französische Ritter Lancelot und seine Männer zum Steinkreis, in der Hoffnung, dass Artus sie in seine Dienste nimmt. Lancelot trifft auf der Straße eine junge Frau namens Elaine, die sich in ihn verliebt. Sie werden von Mordreds Männern überfallen und Lancelot kämpft tapfer. Artus greift ein und Lacelot, der behauptet, keine Hilfe zu brauchen, kämpft mit ihm, ohne zu wissen wer er ist. Nach einem langen, anstrengenden Kampf stellen sie sich vor und Lancelot bricht sein Schwert an einem Baum, ehe er niederkniet. Begleitet wird er von Elaines Bruder Percival, der darum bittet, Artus' reisender Ritter zu werden.

Am Steinkreis debattieren Artus und Mordred vor dem Konzil der Könige. Die Menge wendet sich gegen Artus und Lancelot, die fliehen müssen und schwören, das Königreich durch Kampf zu gewinnen. Nach einem grausamen Winter greifen Artus und seine Ritter Mordred und seine Männer an. Artus gewinnt und wird zum König von England. Er verzeiht all seinen Feinden, doch Lancelot lehnt Mordreds Entschuldigung ab und beide gehen wütend auseinander.

Nach der Schlacht entdeckt Lancelot, dass Guinevere entführt wurde und rettet sie, ohne zu wissen, dass sie Artus' Verlobte ist. Nach der Hochzeit ist die Freude des Königs vollständig, als auch Lancelot nach Camelot kommt und ihm Treue schwört. Artus vereint eine ausgewählte Gruppe von Rittern um die Tafelrunde und in England beginnt eine Zeit des Friedens und des Wohlstands. Schließlich bringt Percival seine Schwester Elaine an den Hof, wo sie Guineveres Hofdame werden soll.

Morgan und Mordred hassen Artus weiterhin und entdecken die wachsende Zuneigung zwischen Lancelot und Guinevere. Merlin warnt Guinevere, dass Mordred versuchen wird, ihre Liebe zu Lancelot offen zu legen. Deshalb drängt Guinevere Lancelot, Elaine zu heiraten. Lancelot macht Elaine einen Antrag und bittet Artus, ihn an der Schottischen Grenze gegen die Pikten kämpfen zu lassen.

Eines Nachts besucht Percival Lancelot und Elaine und berichtet, dass ihn eine himmlische Vision erreichte, der zufolge er den Heiligen Gral suchen soll.

Mordred ruft Artus Feinde in Schottland zusammen und fordert sie auf, Frieden zu schließen, so dass Lancelot nach Camelot zurückkehren muss, wo er schließlich als Guineveres Liebhaber enttarnt wird. Die Friedensnachricht erreicht Artus gleichzeitig mit der Geburt von Lancelots Sohn Galahad, dessen Mutter Elaine bei der Geburt stirbt. Merlin versucht zu verhindern, dass Lancelot nach Camelot zurückkehrt, doch Morgan vergiftet ihn und Lancelot kommt ungehindert an den Hof.

Eines nachts beobachtet Guinevere eifersüchtig, wie Lancelot Lady Vivien küsst und geht in sein Zimmer, ohne zu wissen, dass sie von Morgan und Mordred ausspioniert wird. Lancelot ist wütend über Guineveres Torheit, als er sie antrifft, und bald darauf kommen Mordreds Männer, um beide wegen Hochverrats zu verhaften. Lancelot und Guinevere können fliehen.

In Abwesenheit werden sie an der Tafelrunde für schuldig erklärt. Doch Lancelot erscheint plötzlich und ergibt sich. Als er seine keusche Liebe zu Guinevere bekennt, widerruft Artus das Todesurteil. Trotz Mordreds Protesten ordnet er an, dass Guinivere eingesperrt werden soll und verbannt Lancelot aus England.

Wütend über diese Gnadenbezeugung gelingt es Mordred, die anderen Ritter gegen Artus aufzuwiegeln und der Bürgerkrieg kehrt ins Land zurück. Artus und Mordred treffen sich und der König stimmt seinen Bedingungen für die Beendigung des Krieges zu, die auch die Auflösung der Tafelrunde einschließen. Als einer von Artus' Männern sein Schwert zieht, um eine Schlange zu töten, ertönt der Schlachtruf.

Artus wird tödlich verwundet und Lancelot kehrt aus dem Exil zurück, um an seiner Seite zu kämpfen. Mit seinem letzten Atemzug befielt Artus Lancelot, Mordred zu töten und Guinevere seine Liebe und Vergebung zu übermitteln. Lancelot erfüllt auch seinen letzten Wunsch, Excalibur in einen See zu werfen. Er besucht Guinevere im Kloster und überbringt ihr Artus' Botschaft, dann tötet er Mordred nach einem schweren Zweikampf.

Lancelot trifft Percival an der Tafelrunde und gibt sich selbst die Schuld für das auseinander brechen der edlen Gemeinschaft. Percival hat eine weitere Vision vom Heiligen Gral und hört eine göttliche Stimme, die ihm sagt, dass Lancelots Sohn Galahad ein würdiger Ritter werden wird, und dass Lancelot Vergebung und Frieden erhalten wird.

Besetzung Bearbeiten